Nominierung DGB-Vorsitz

„Ich bin überwältigt von der einstimmigen Nominierung des DGB Bundesvorstandes für den künftigen DGB-Vorsitz. Mit voller Kraft und mit ganzem Herzen werde ich mich nun um das Vertrauen der Delegiert*innen des 22. DGB-Bundeskongresses bewerben.

Der Gewerkschaftsbewegung bin ich seit jeher tief verbunden. In der IG BCE habe ich über 14 Jahre und über alle Ebenen hinweg erfahren, wie wichtig und unverzichtbar es ist, die konkreten Arbeits- und damit auch Lebensbedingungen von Menschen mit der Kraft einer starken, solidarischen Gemeinschaft zu gestalten. Das prägt mich bis heute.

Auch in den vergangenen Jahren habe ich als Bundespolitikerin immer im engen Austausch mit den Gewerkschaften daran gearbeitet, die Rechte der Arbeitnehmer*innen zu festigen und weiter zu entwickeln – aus tiefer Überzeugung, dass dieses eine wesentliche Grundlage für ein gutes Miteinander, für eine gerechte Gesellschaft und eine erfolgreiche Zukunft unseres Landes ist.

Der DGB und seine Einzelgewerkschaften sind eine traditionsreiche und starke Gewerkschaftsbewegung, auch über die Grenzen Deutschlands hinaus. Meine heutige Nominierung empfinde ich als große Ehre, aber auch als Verantwortung, den vor uns liegenden Herausforderungen gemeinsam gerecht zu werden. Denn die 20er Jahre dieses Jahrhunderts werden im Zeichen der Transformation stehen und damit auch für lange Zeit die Beschäftigungsperspektiven und Arbeitsbedingungen von allen Erwerbstätigen bestimmen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass der DGB als Gemeinschaft und mit dem Prinzip der Solidarität, wichtige Orientierung geben kann, um unsere Gesellschaft zusammenzuhalten und in Respekt und Vielfalt ein gutes Leben für alle zu ermöglichen.“