Zwei Programme stärken berufliche Bildung und Schulen in schwierigen sozialen Lagen

Die Bundesregierung setzt im kommenden Jahr zwei neue Programme auf, mit denen den Herausforderungen in der beruflichen Bildung und in Schulen mit hohen sozialen Anforderungen besser begegnet werden soll. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt die Initiativen.

Dazu erklären die zuständigen Berichterstatterinnnen in der SPD-Bundestagsfraktion Yasmin Fahimi und Marja-Liisa Völlers:

„Es gibt Schulen, die bei ihrer Arbeit mehr Unterstützung brauchen. Solche Schulen und vor allem die Kinder dürfen wir nicht allein lassen. Die Bundesregierung setzt deshalb ein Programm auf, das genau diese Schulen in den Fokus nimmt. Ziel ist es, zunächst an ausgewählten Schulen Modelle zu entwickeln, die Bildungs- und Integrationserfolge nachweislich unterstützen. Die gelungenen Praxis-Beispiele sollen dann bundesweit an möglichst vielen Schulen zum Einsatz kommen. Geplant ist, das Programm über eine Laufzeit von zehn Jahren mit einem Gesamtvolumen von 125 Millionen Euro zu fördern.

Die Erfolgsgeschichte der beruflichen Bildung in Deutschland muss weitergeschrieben werden. Für den Fachkräftemarkt und seine Anforderungen von morgen, aber vor allem für die Menschen und ihre Aussicht auf ein gutes Berufsleben. Eine exzellente, zukunftsfeste berufliche Ausbildung ist integrativ, das heißt sie fördert alle Leistungsgruppen. Solche heterogenen Lerngruppen müssen heute anders begleitet und unterrichtet werden. ‚High-Potentials‘brauchen Tempo und Inhalte für eine weiterführende Berufsbildung, auch nach der Erstausbildung. Praxisorientierte Azubis brauchen ausreichend Zeit und Unterstützung für einen erfolgreichen Abschluss. Um dafür neue und innovative Wege zu gehen, startet die Bundesregierung 2019 den Wettbewerb ‚Innovationscluster für eine exzellente berufliche Bildung‘.“